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Die Technik des Bloggens

Auch wenn ein Blog simpel aussehen kann – dahinter steckt doch eine Menge Technik. In diesem ersten „richtigen“ Post spreche ich kurz die technischen Basics an und erkläre Entscheidungen, die ich zu Beginn treffen musste.

 

Mehr als eine Woche ist seit dem Start des Blogs vergangen – einiges hat sich entwickelt, viel ist noch zu tun. Natürlich möchte ich hier nicht nur interessante (technische) Themen besprechen, sondern auch meine eigene Software, Tools, uvm. veröffentlichen – und grade in diese Richtung fehlt noch einiges 🙂
Nichts desto trotz möchte ich die Gelegenheit am Anfang nutzen um auf die technische Seite dieses Blogs (da einige Nachfragen kamen) einzugehen und erstmal auf ein paar andere Blogger zu verweisen.

 

Andere Blogger

Ein kleines Dankeschön geht zunächst an Felix, der schon viele Jahre Blogging-Erfahrung hat und mir einige der typischen Noob-Fragen wie „Was ist die Alternative zu Abonnieren wie auf YouTube?“ beantwortet hat. Dazu gibt es übrigens eine ganze Artikel-Serie, sicher lesenswert für den Anfang.

 

Es gibt aber noch andere YouTuber mit ihrem eigenen Blog, zum Beispiel ive_lp mit fraumau, oder meine alten Kollegen TableTennisGamer und SmartyLP. Geht zwar in eine andere Richtung, aber gerade, wenn man sie noch früher von YouTube kennt, sicherlich lesenswert.

 

Technik

So, jetzt aber zur echten Technik. Was steckt hier alles dahinter, damit ihr jetzt diese Seite sehen und diesen Text hier lesen könnt? Zunächst natürlich ein Webspace mit Datenbankanbindung und eine Domain (hier: sebinside.de). Beides habe ich beim Hoster meiner Vertrauens: Nitrado.

 

Als nächstes benötige ich eine Software zum Anzeigen der Inhalte. Hier gibt es die Möglichkeiten: Selber coden, oder eine fertige Software nutzen. Das Für und Wieder wird auch kurz hier von Felix angesprochen. Ich habe mich auf Grund meines alltäglichen Zeitmangels für WordPress als Fertig-Lösung entschieden. WordPress nutze ich übrigens schon seit vielen Jahren für meine Website, obwohl es grundsätzlich fürs Bloggen entworfen wurde.

 

Der nächste Schritt ist dann das Design. Auch hier gibt es unendlich viele fertige Designs. Mir war nur wichtig, dass es auf Twitter Bootstrap basiert (da ich auch hiermit schon seit längerer Zeit arbeite und es liebe) und recht simpel ist. Nach ca. 2 stündiger Suche habe ich mich dann für das Sparkling-Design von colorlib entschieden.

 

Plug-Ins

Der letzte Schritt neben dem Inhalt und der Konfiguration sind die Plug-Ins. Die WordPress-Community bietet auch hier sehr viele Möglichkeiten, für mich waren Erweiterungen für Download-Management und Code-Styling wichtig.

 

Für ersteres habe ich mich für Download Monitor entschieden. Das einfach gehaltene WordPress-Plug-In vereinfacht die Verwaltung angebotener Downloads und erzeugt auch automatische trackbare Download-Links. Beides Features, die unbedingt notwendig waren. Ein Beispiel für einen automatisch per Short-ID erzeugten Download-Button seht ihr hier:

Download “SebInside - Minilogo” sebinside-logo-download.png – 346-mal heruntergeladen – 11 KB

 

Da es hier aber nicht nur um die Verteilung von Software wie Crafting Keys geht, sondern auch um Coding an sich, musste auch ein Code Syntax Highlighter her. Also ein Tool, das Programm-Code automatisch formatiert und die Lesbarkeit verbessert. Das beste Tool, das ich hierfür gefunden habe, heißt Crayon Syntax Highlighter. Von Haus aus sind viele Sprachen mitgeliefert, die automatisch erkannt und schön ausgegeben werden. Ein Code-Snippet kann dann zum Beispiel so aussehen:

 

Hello World in Scala

 

Zwei Beispiele für die Genialität von Haskell

 

Fazit

Das ist natürlich noch lange nicht alles, was ich für diesen Blog im Vordergrund lernen musste. Ich habe mir z.B. viele zu viele „10 Dinge…“-Posts angesehen. „10 Tricks, die den Blog-Alltag vereinfachten“, „10 Fehler, den Blogging-Anfänger häufig machen“ usw. Tatsächlich ist Blogging für mich eine komplett neue Welt. Aber es fühlt sich bis jetzt richtig cool an. Auf die nächsten Posts. Prost!

13 Gedanken zu „Die Technik des Bloggens

  1. Ah, der Abschnitt über Plug-Ins ist eine böse Erinnerung alle Teile meines Blogs, die noch Arbeit brauchen. -.-

    Schöner Einblick in deinen Aufbau, und danke für die Shoutouts 🙂

  2. Hallo,

    hat es einen besonderen Grund warum du Nitrado Webspace nutzt? Liegt das daran, weil du von der Leistung überzeugt bist, oder doch eher weil du ein Teil des Teams bist? Wenn man nämlich etwas vergleicht, dann merkt man ganz schnell, wie schlecht doch die Hostingangebote von Nitrado sind, im Vergleich bei Unterstützungen (nichtmal SSL und Cronjob werden aus „missbrauch“ nicht mehr unterstützt) und dem Speicher/Preis Verhältnis. Was hat dich also überzeugt zu Nitrado zu gehen? Das würde mich wärmstens interessieren 🙂

  3. Hey,
    Ich habe eine Frage: Wirst du irgendwann einen RSS Feed hinzufügen? Ich finde den Blog mega nice und jetzt schon sehr hilfreich. Ich freue mich schon auf andere Themen und Erklärungen. 🙂

  4. Sebastian du hast ja auf Youtube gesagt das du ein Video zu deinem Aufnahmeprogramm machen willst. Kommt das auf Youtube oder hier als Blog?

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